ZRM: Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM)
Diese Seite wird momentan im vereinfachten Darstellungs- und Betriebsmodus präsentiert. Details >>
ZRM: Fluglärm macht krank!
Pressemitteilung vom 06.11.2013
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2013-11-06>
Neue Studien aus Boston und London liefern weitere Belege dafür, dass Fluglärm krank macht. Die ZRM verlangt größeres Engagement der Verantwortlichen beim aktiven Lärmschutz.

KREIS GROSS-GERAU / STADT MAINZ / STADT HOCHHEIM - „Die Fakten sprechen eine immer deutlichere Sprache: Fluglärm macht krank!“ So reagieren die Sprecherinnen und Sprecher der Initiative „Zukunft Rhein-Main“, Landrat Thomas Will (Kreis Groß-Gerau), Umweltdezernentin Katrin Eder (Stadt Mainz) und Bürgermeisterin Angelika Munck (Stadt Hochheim) auf eine aktuelle Veröffentlichung in der Online-Ausgabe des renommierten Deutschen Ärzteblatts.

Dort wird einerseits Bezug auf bereits bekannte Studien der EU und der Universität Bern genommen. Diese kommen zu dem Schluss, dass Fluglärm den Blutdruck steigert und Anwohner von Flughäfen ein deutlich höheres Herzinfarktrisiko haben. Neu – und in ihren Ergebnissen ebenso eindeutig – seien aber nun zwei Untersuchungen, die an der Universität Boston und am Imperial College in London entstanden. Die Bostoner Studie konnte dabei auf einer ungewöhnlich großen Datenbasis (Daten von sechs Millionen Menschen im Umfeld von 89 US-Flughäfen wurden ausgewertet) nachweisen, dass die Sterblichkeitsrate in Relation zur Lärmbelastung deutlich ansteigt. Im Umfeld des Flughafens Heathrow, so die Londoner Wissenschaftler, muss bei Menschen, die Fluglärm besonders stark ausgesetzt sind, von einem um über zwanzig Prozent erhöhten Herzinfarkt bzw. Schlaganfall-Risiko ausgegangen werden.

„Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch, um die Verantwortlichen von Fraport endlich zu größerem Engagement beim Thema aktiver Lärmschutz zu motivieren?“, fragen Angelika Munck, Thomas Will und Katrin Eder angesichts dieser neuen Erkenntnisse. Der Bundestag müsse sich mit einem besseren Luftverkehrsgesetz und Fluglärmschutzgesetz befassen, das endlich Grenzwerte unter Berücksichtigung der aktuellen Lärmwirkungsforschung vorschreibe. Zudem fordern sie das Hessische Verkehrsministerium auf, seinen Planfeststellungsbeschluss erneut zu ändern: „Die Anzahl der zugelassenen Flugbewegungen ist deutlich zu reduzieren!“ Das ZRM-Sprecherteam nimmt damit auch Bezug auf die Untersuchungen des Mainzer Medizinprofessors Dr. Thomas Münzel, der belegen konnte, dass nächtlicher Fluglärm zu Gefäßschäden mit drastischen Folgen für den Kreislauf führen kann.

Die Flughafenanrainer erwarten deshalb auch von der derzeit laufenden sogenannten „NORAH“-Studie zur Lärmbelastung rund um den Frankfurter Flughafen entsprechend eindeutige Ergebnisse. Und deshalb fordern Katrin Eder, Angelika Munck und Thomas Will, dass diese teure Untersuchung nicht nur Fakten feststellt, sondern auch ganz konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen gibt. Etwa nach einem verbesserten Schallschutz, nach der Gestaltung eines Nachtflugverbots oder nach der Wirksamkeit von Lärmpausen: „Wir brauchen Lösungsvorschläge dafür, wie sich der krank machende Fluglärm deutlich verringern lässt - deshalb muss die Studie den politisch Handelnden klare Handlungsempfehlungen geben!“

Themen hierzuAssciated topics:

ZRM-Pressemitteilungen ZRM-Initiative Gesund­heits­gefah­ren durch (Flug-)Lärm Lärmwirkungs-Forschung

Das könnte Sie auch interessierenFurther readings:
ZRM fordert Abschaffung des Rabatt-Systems der Fraport
Pressemitteilung vom 24.07.2018
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2018-07-24>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) fordert, das von Fraport festgelegte Rabattsystem, das zum "Anlocken" neuer Airlines dienen soll, abzuschaffen. Man müsse nicht noch mehr Flugverkehr in die schon jetzt unerträglich verlärmte Rhein-Main-Region ziehen.   Mehr»
ZRM für Novellierung des Fluglärmgesetzes - mehr aktiven Schallschutz
Pressemitteilung vom 03.07.2018
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2018-07-03>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) fordert, das Fluglämgesetz nicht nur zu evaluierten, sondern im Sinne der lärm­betroffenen Bevölkerung zu novellieren. Die Gewichtung des aktiven Schall­schutzes sollte erhöht werden.   Mehr»
ZRM fordert Überarbeitung des Landesentwicklungsplans
Pressemitteilung vom 13.02.2018
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2018-02-13>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) ist mit dem Entwurf des Landes­entwicklungs­plans nicht zufrieden. Besonders bei der Festschreibung der Lärm­obergrenze und denRegelungen zur Siedlungs­beschränkung müsse nachgebessert werden.   Mehr»
ZRM: "Billigflugsteig ist nicht genehmigungsfähig"
Pressemitteilung vom 21.11.2017
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2017-11-21>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) kommt nach Auswertung eines entsprechenden Gutachtens zu dem Schluss, dass der Planfest­stellungs­beschluss den von Fraport beantragten Flugsteig G für Billigflieger nicht abdeckt.   Mehr»
ZRM zum Landesentwickungsplan: "Fluglärmschutz hat Priorität"
Pressemitteilung vom 20.06.2017
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2017-06-20>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) bewertet die 3. Änderung des hessischen Landes­entwicklungs­plans, die aktuell zur Stellungnahme öffentlich ausgelegt ist, und nennt zusätzliche Anforderungen.    Mehr»
ZRM zu Lärmobergrenzen: "Schritt in die richtige Richtung"
Pressemitteilung vom 30.09.2016
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2016-09-30>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) sieht im Konzept der Landes­regierung für Lärm­ober­grenzen eine Schritt in die richtige Richtung. Die ZRM fordert aber, dass das Lärmniveau bei stagnierenden Starts und Landungen weiter sinken muss.   Mehr»
ZRM zu Lärmobergrenzen: Es muss leiser werden!
Pressemitteilung vom 26.04.2016
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2016-04-26>
Die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) spricht sich für die Einführung wirksamer Lärm­obergrenzen aus und hat dafür jetzt Kriterien formuliert. Dabei muss es in der Region leiser werden: eine zentrale Forderung von ZRM ist die Fluglärm­reduzierung um 0,4 Dezibel pro Jahr.   Mehr»
ZRM: "Ergebnisse der NORAH-Studie ernst nehmen !"
Pressemitteilung vom 27.11.2015
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2015-11-27>
Die ZRM-Podiumsdiskussion zur NORAH-Studie machte deutlich, wie groß die deutlich, wie groß die Bedeutung der Gesundheits­risiken durch Fluglärm für die Menschen in der Region ist . Nun sind Politik und Luft­verkehrs­wirtschaft gefordert: es muss leiser werden!   Mehr»
ZRM: "In der Region muss es leiser werden!"
Pressemitteilung vom 30.10.2015
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2015-10-30>
Die Ergebnisse der NORAH-Studie alarmieren die Mitglieder der Initiative "Zukunft Rhein-Main". Sie fordern Politik und Luftverkehrswirtschaft auf, ihre Anstrengungen zur Verringerung des Lärms und der Schadstoffe erheblich zu verstärken und das Nachtflug­verbot auf 22-6 Uhr auszudehnen.   Mehr»
Initiative „Zukunft Rhein-Main“ kritisiert Beschluss zum Fluglärm:
"Es muss endlich leiser werden"
Pressemitteilung vom 05.02.2019
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2019-02-05>
Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung bereits vorliegende Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung für einen besseren Lärmschutz im Gesetz nicht verankert, sondern die so wichtige Anpassung des Fluglärmgesetzes auf die lange Bank schiebt.   Mehr»
"Auch ein Sieg für unsere Region"
Pressemitteilung vom 04.10.2001
Von: @Zukunft Rhein-Main <2001-10-04>
   Mehr»
Appell der "Aktion Zukunft Rhein-Main":
A380-Halle: So nicht !
Von: @Zukunft Rhein-Main <2003-09-24>
   Mehr»
Kreis Groß-Gerau: Unfreundlicher Akt gegen Region
Verwaltungsgerichtshof gewährt Fristverlängerung (PM vom 16.12.2008)
Von: @Kreis Gross-Gerau <2009-01-21>
Als "unfreundlichen Akt gegen die Menschen in der Region" bezeichnete Landrat Enno Siehr den heutigen Beginn der Rodungsaktionen im Kelsterbacher Wald.   Mehr»
ZRM: Ist der von Fraport geplante Flugsteig für Billigflieger zulässig?
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2017-11-14>
In einem Gutachten für die Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM) wird untersucht, ob eine Baugenehmigung für den von Fraport beantragten Low-Cost-Carrier-Flugsteig zulässig ist.   Mehr»
ZRM: Lärmminderungskonzept stellt Mindestforderungen dar!
Pressemitteilung vom 23.04.2013
Von: @Initiative Zukunft Rhein-Main <2013-04-25>
Die Initiative Zukunft Rhein-Main hat ein eigenes Lärm­schutz­konzept mit ihren Mindest­anforderungen gegen die Fluglärm­belastung vorgestellt und fordert die verant­wortlichen Stellen zur Umsetzung auf.    Mehr»
Vogelschlaggefahr würde sich dramatisch erhöhen
Störfallkommission muss zusätzliches Risiko berücksichtigen
Von: @Zukunft Rhein-Main <2003-12-01>
   Mehr»
Aktion "Sicherheitsrisiko" am 9. Januar
Pressemitteilung vom 05.01.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-05>
   Mehr»
Erörterungstermin A380-Wartungshalle: Zukunft Rhein-Main will Alternativ-Konzept
Pressemitteilung vom 14.01.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-14>
   Mehr»
Sicherheitsrisiken: TÜV-Gutachten bestätigt Position der Region
Pressemitteilung vom 14.01.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-14>
   Mehr»
Pleiten, Pech und Pannen: Peinliche Organisation zum Auftakt der Erörterung zur A-380-Werft
Pressemitteilung vom 15.01.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-15>
   Mehr»
Realisierung der A380-Werft auf vorhandenem Areal innerhalb des Zaun ist machbar
Pressemitteilung vom 20.01.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-20>
   Mehr»
PFV A380-Werft: ZRM fordert Abbruch des Verfahrens
"Erörterung zur Schaufensterveranstaltung mutiert"
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-01-23>
   Mehr»
ZRM zum Votum der Störfall-Kommission: "Gute Entscheidung für die Menschen in der Region"
Pressemitteilung vom 18.02.2004
Von: @Zukunft Rhein-Main <2004-02-18>
   Mehr»
Die Bildrechte werden in der Online-Version angegeben.For copyright notice look at the online version.

Bildrechte zu den in diese Datei eingebundenen Bild-Dateien:

Hinweise:
1. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens (im Quelltext dieser Seite) angeordnet.
2. Beim Anklicken eines der nachfolgenden Bezeichnungen, wird das zugehörige Bild angezeigt.
3, Die Bildrechte-Liste wird normalerweise nicht mitgedruckt,
4. Bildname und Rechteinhaber sind jeweils im Dateinamen des Bildes enthalten.