ZRM: Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM)
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OB Feldmann und Landrat Will: Zusammen­arbeit auf Augenhöhe
Pressemitteilung vom 28.02.2014
Von: @Kreis Gross-Gerau und Stadt Frankfurt <2014-02-28>
Die Stadt Frankfurt und das Umland wollen künftig bei der Fluglärm­reduzierung enger zusammenarbeiten. Das haben der Frankfurter OB Peter Feldmann und der Landrat des Kreises Groß-Gerau vereinbart.

Gemeinsame Pressemitteilung des Kreises Groß-Gerau und der Stadt Frankfurt vom 28. Februar 2014

KREIS GROSS-GERAU / STADT FRANKFURT AM MAIN - Zwischen der Stadt Frankfurt und dem Umland soll es mehr Gemeinsamkeiten in Sachen Fluglärmreduzierung geben: Dies war das wichtigste Ergebnis eines Gesprächs zwischen Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Landrat Thomas Will in Groß-Gerau. Neben dem gemeinsamen Vorgehen in Sachen Fluglärm stand auch die Neuausrichtung der Marketing-Gesellschaft FrankfurtRheinMain GmbH auf der Agenda der beiden Politiker.

Thomas Will konnte das Frankfurter Stadtoberhaupt dabei über das "Regionale Lärmminderungskonzept" informieren, das die in der Initiative „Zukunft Rhein-Main“ kooperierenden Kommunen und Verbände im vergangenen Jahr erarbeitet hatte. Im Zentrum steht hier eine jährliche Reduzierung des Fluglärmpegels für die betroffenen Kommunen und Menschen der Region um 0,4 Dezibel(A). Will: "Das ist technisch machbar, Ausgangspunkt muss aber die derzeitige und nicht etwa eine künftige Fluglärmbelastung sein: Denn die Situation ist heute schon unerträglich und darf sich nicht noch weiter verschlechtern!"

Auch ein Nachtflugverbot zwischen 22 Uhr und 6 Uhr steht weiterhin im Forderungskatalog der Anrainer, die damit auf große Zustimmung bei Peter Feldmann stießen:" Ich will eine Änderung des Konsortialvertrags, damit die Fraport AG die gesetzliche Nacht einhält und die Menschen so zwei Stunden länger Ruhe haben als derzeit!" ZRM und Stadt Frankfurt, so die Vereinbarung zwischen Oberbürgermeister und dem ZRM-Sprecher, wollen sich künftig bei allen Initiativen in Sachen Fluglärmreduzierung eng abstimmen: "Wir werden hier als Region mit einer Stimme sprechen!"

Auch beim internationalen Standortmarketing wollen die Stadt Frankfurt und der Kreis Groß-Gerau eng zusammenarbeiten. Oberbürgermeister Feldmann betonte, dass ihm auch hier eine solidarische Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig sei: „Nur so kann unsere Region international an Bedeutung gewinnen“. Für Landrat Will ist die Zusammenarbeit im Rahmen der FrankfurtRheinMain GmbH vor allem deshalb besonders wichtig, weil man nur als Metropolregion die eigenen Stärken sichtbar machen könne: "Mit seiner hohen Kompetenz im Automotive-Sektor leistet der Kreis Groß-Gerau dabei einen wichtigen Beitrag!"

Der vom Flughafen Frankfurt ausgehende Lärm war nur eines der Themen bei dem Besuch von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (2.v.r.) am Freitag im Kreis Groß-Gerau. Feldmann sicherte Landrat Thomas Will (r.), zugleich Sprecher der Aktion Zukunft Rhein Main (ZRM) zu, in Frankfurt für eine Mitgliedschaft der Mainmetropole in ZRM werben zu wollen. Unser Bild zeigt weiter Dr. Ursula Fechter, Sprecherin einer Frankfurter Bürgerinitiative gegen den Fluglärm (l.) sowie OB-Referent Claudius Blindow (2.v.l.).

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Kreis GG PMs ZRM-Initiative Frankfurt am Main Nachtflugverbot Fluglärm

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