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Keine Kooperation .
Welche Kooperationsmöglichkeiten könnten beim Frankfurter Flughafen genutzt werden ?
2002-07-01

Rund um den Frankfurter Flughafen herum gibt es zahlreiche Flughäfen. Die derzeitige Politik der Fraport AG ist es, möglichst viel Verkehr aus den umliegenden Flughäfen nach Frankfurt herüberzuziehen. Gerade in dem Kontext der Zeit nach dem 11. September 2001 scheint der Fraport dieses auch besonders gelungen zu sein: Während die Auslastung des Frankfurter Flughafens nur relativ wenig zurückging, haben alle Flughäfen darum herum deutliche bis sehr starke Rückgänge zu verzeichnen.

Durch diesen derzeitigen Trend wird das ohnehin bereits sehr große Ungleichgewicht unter den deutschen Flughäfen (über Frankfurt geht etwa die Hälfte des deutschen Flugverkehrs) noch weiter verschärft. Sehr zum Leidwesen der meisten Flugpassagiere, die sich nur selten über die derzeit notwendigen Umwege über Frankfurt oder andere innereuropäische Flughäfen freuen. Und die lärm- plus schadstoffgeplagten Anwohner des Frankfurter Flughafens sind auch nicht gerade begeistert davon ...

Auf vielen deutschen Flughäfen gibt es Kapazitätsreserven und den lokalen Bedarf, ohne Umwege zu den jeweiligen Zielen zu fliegen. Würde der Flugverkehr also wirklich bedarfsgerechter ausgerichtet, müsste eher ein koordiniertes Netzwerk von Flügen eingerichtet werden, anstatt dass alle Flüge bzw. Fluggäste über Frankfurt umgeleitet werden.

Zugegebenermaßen hat ein solches Vorgehen für die Fraport AG nur einen bedingten Charme: Nur die Fluggäste (und Flugzeuge), die über Frankfurt reisen, bringen der Fraport Geld in die Kasse !

Zumindest die - zugegebenermaßen etwas komplexeren -organisatorischen Probleme eines verteilteren Flugverkehrs stellen unter Anwendung der derzeit verfügbaren DV-Technologien kein ernsthaftes Hinderniss mehr dar - ausser in den Köpfen der anscheinend nicht ausreichend informierten Verantwortlichen.

Aus diesem Grunde wurden bei der derzeitigen Ausbauplanung des Frankfurter Flughafens offensichtlich auch alle Alternativen für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen mehreren Flughäfen mit den diversesten (Schein-)Argumenten abgeblockt.

Würden die Ausbaupläne in einem sauberen rechtsstaatlichen Verfahren unter ausreichender Würdigung der Interessen der betroffenen Menschen sowie ohne Übergewichtung der privatwirtschaftlichen Interessen der Unternehmen, die vom Frankfurter Flughafen profitieren, durchgeführt, müssten alle Kooperationsmöglichkeiten der innerdeutschen bis innereuropäischen Flughäfen zunächst grünlich ausgelotet werden, bevor hochbelastende Ausbauten durchgeführt werden.

Jeder Direktflug

  • ersetzt zwei bis drei indirekte Flüge über zentrale Hub-Flughäfen,
  • verkürzt die Reisezeiten der Passagiere enorm,
  • verkürzt die Reisestrecke wegen Wegfall der Umwege,
  • vergeudet daher weniger Kraftstoff und erzeugt weniger Schadstoffe,
  • und gibt dadurch dem nicht völlig verzichtbaren Flugverkehr bessere Zukunftschancen !

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