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ZRM Fluglärmkarten .
Von Initiative Zukunft Rhein-Main ·· 2015-11-22 22:00

Die vom Betrieb des Frankfurter Flughafens ausgehende Lärmbelastung auf viele Gemeinden, Städte und Kreise im Rhein-Main Gebiet ist eines der Hauptthemen, mit dem sich die Initiative Zukunft Rhein Main seit vielen Jahren beschäftigt. Grundlage für jegliche Auseinandersetzung mit dem Thema sind verlässliche und transparente Daten zur Fluglärmbelastung. Bisher konnte die komplexe Berechnung von Fluglärm nur von Fraport oder der hessischen Landesregierung durchgeführt werden. Weil die Datengrundlagen dazu nicht öffentlich zugänglich waren, wurden die Ergebnisse von Betroffenen oft in Frage gestellt. Für Gebiete außerhalb der hessischen Landesgrenze standen keine offiziellen Fluglärmberechnungen zur Verfügung.

Mit dem Projekt "Kommunales Fluglärmmonitoring", das in Zusammenarbeit mit dem  Deutschen Fluglärmdienst (DFLD) durchgeführt wurde, bietet die Initiative "Zukunft Rhein-Main" zum ersten Mal vom Flughafenbetreiber unabhängige Fluglärmberechnungen an. Dabei wird ein innovatives Verfahren eingesetzt, dass den Fluglärm auf der Grundlage der real geflogenen Flugspuren berechnet. Mit dem neuen Verfahren kann der Fluglärm für einen deutlich größeren Bereich berechnet werden als nach der Methode des Fluglärmgesetzes. Auch die Abweichungen der Flugzeuge von der vorgesehenen Flugroute und die Belastung durch die Gegenanflüge werden nun berücksichtigt, sodass die Ergebnisse die reale Fluglärmbelastung besser abbilden.

In einem ersten Schritt wurde die Fluglärmbelastung in der erweiterten Region Rhein-Main für die Jahre 2012 und die Differenz zwischen den Werten in 2012 und denen in 2008 berechnet. Damit kann nicht nur die aktuelle Belastung, sondern auch die Änderung durch den Flughafenausbau (Landebahn Nordwest) detalliert für jede Kommune erfasst werden. Auch die Auswirkungen zukünftiger Änderungen, wie Verschiebung von Flugrouten und neue Flugverfahren, oder die Einhaltung der angekündigten Lärmobergrenzen, können so aufgrund der realen Flugbewegungen überprüft werden. Die Datengrundlagen wurden den beteiligten Kommunen für eventuelle eigene Berechnungen zur Verfügung gestellt.

Die berechneten Fluglärmkarten stehen jetzt auch der Öffentlichkeit im Internet zur Verfügung. Hier finden Sie die bisher im Projekt berechneten Übersichtskarten über die Fluglärmbelastung für die gesamte Region und die den Kommunen zur Verfügung gestellten detaillierten Einzelberichte zum Download.

Übersichtskarten für die Rhein-Main-Region

Die Übersichtskarten für die Rhein-Main-Region zeigen die Fluglärmbelastung (Dauerschallpegel) für das Jahr 2012, getrennt nach Tag und Nacht, und zusätzlich die Zahl von Einzelschallereignissen mit mehr als 68 dB(A) während der Nacht an. Weiterhin wurde die Veränderung dieser Daten zwischen 2008 (485.783 Flugbewegungen, ohne neue Landebahn) und 2012 (482.242 Flugbewegungen, mit neuer Landebahn) berechnet. Aus den Differenzkarten kann man die Änderung der Fluglärmbelastung nach Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest ersehen.

Alle Lärmberechnungen beziehen sich auf die sechs verkehrsreichsten Monate (Mai bis Oktober). Die Leq-Werte geben den Dauerschallpegel für den Tag (6-22 Uhr) und die Nacht (22-6 Uhr) an. Die Ergebnisse sind in den Karten in 5 dB(A)-Schritten auf OpenStreetMap-Karten für das Rhein-Main-Gebiet dargestellt. Der Dauerschallpegel wurde für Werte zwischen 40 dB(A) und 80 dB(A) dargestellt. Der NAT-Wert ("Number of Events Above Threshold") gibt die durchschnittliche Anzahl der Einzelschallereignisse pro Nacht an, die einen Grenzwert (hier 68 dB(A)) überschreiten. Wenn an einem Ort der Einzelschallpegel von 68 dB(A) im Durchschnitt mehr als 6 mal pro Nacht überschritten wird, gehört der Ort zur Nachtschutzzone. NAT-Werte werden auf den entsprechenden Karten in Schritten von 1 dargestellt.

Zur Berechnung wird das Programm IMMI der Firma Wölfel verwendet. Eingangsdaten sind die vom DFLD zur Verfügung gestellten realen Flugspuren und ein digitales Geländemodell, um die Geländehöhe berücksichtigen zu können, da die Flughöhe über Normal-Null (NN) angegeben wird. Das Untersuchungsgebiet wurde zur Berechnung in Quadrate von 100 x 100 Meter eingeteilt. Die verwendete Methodik wurde durch die Eidgenössische Materialprüfanstalt (EMPA) überprüft und als geeignet befunden. Eine genauere Beschreibung der Methodik findet sich in den PDF-Dateien für die einzelnen Kommunen.

Leq Tag 2012
 
Die Karte zeigt den Dauerschallpegel (Leq) Tag (6-22 Uhr) für das Jahr 2012 in Schritten von 5 dB(A).
 
Karte mit hoher Auflösung (726 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (252 kB)

Leq Nacht 2012
 
Die Karte zeigt den Dauerschallpegel (Leq) Nacht (22-6 Uhr) für das Jahr 2012 in Schritten von 5 dB(A).
 
Karte mit hoher Auflösung (726 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (252 kB)

NAT 2012
 
Die Karte zeigt die mittlere Zahl von Einzelschallereignissen > 68 dB(A) in der Nacht in Schritten von 1.
 
Karte mit hoher Auflösung (713 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (247 kB)

Differenz Leq Tag 2012 zu 2008
 
Die Karte zeigt die Differenz (Änderung) des Dauerschallpegels (Leq) Tag zwischen den Jahren 2012 und 2008, in Schritten von 1 dB(A).
 
Karte mit hoher Auflösung (793 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (269 kB)

Differenz Leq Nacht 2012 zu 2008
 
Die Karte zeigt die Differenz (Änderung) des Dauerschallpegels (Leq) Nacht zwischen den Jahren 2012 und 2008, in Schritten von 1 dB(A).
 
Karte mit hoher Auflösung (740 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (253 kB)

Differenz NAT 2012 zu 2008
 
Die Karte zeigt die Differenz (Änderung) der mittleren Zahl von Einzelschallereignissen > 68 dB(A) in der Nacht zwischen den Jahren 2012 und 2008 in Schritten von 1.
 
Karte mit hoher Auflösung (705 kB)
 
Karte mit mittlerer Auflösung (244 kB)

Fluglärmdaten für einzelne Kommunen

Alle Mitgliedskommunen der ZRM haben detaillierte Auswertungen für das Gebiet der Kommunen erhalten. Diese Auswertungen pro Kommune finden Sie hier als PDF-Dateien zum Download. Wichtigste Bestandteile sind die detallierten Lärmkarten für die betreffende Kommune; die erläuternden Texte darum herum sind für alle Kommunen gleich. Die PDF-Dateien werden in zwei Qualitäten zur Verfügung gestellt: normale Qualität (ca. 3 MB) für sparsame Datenübertragung und hohe Qualität (zwischen 20 und 31 MB) mit detaillierterer Grafik.

Hinweis: Die detallierte Betrachtung mit Angabe der Einwohnerzahlen im 100x100 Meter Raster, die die Kommunen im Original erhalten haben, dürfen aus Datenschutzgründen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden und sind daher nicht enthalten.

PDF-Dateien in normaler Qualität:  PDF-Dateien mit besonders hoher Grafikauflösung:
 
Bischofsheim (2,5MB)   Bischofsheim (24MB)
Budenheim (2,1MB)   Budenheim (19MB)
Büttelborn (2,7MB)   Büttelborn (22MB)
Flörsheim am Main (2,6MB)   Flörsheim am Main (22MB)
Ginsheim-Gustavsburg (2,7MB)   Ginsheim-Gustavsburg (31MB)
Groß-Gerau (2,6MB)   Groß-Gerau (21MB)
Hattersheim (2,8MB)   Hattersheim (28MB)
Hochheim am Main (2,7MB)   Hochheim am Main (22MB)
Hofheim am Taunus (2,5MB)   Hofheim am Taunus (20MB)
Kelsterbach (2,6MB)   Kelsterbach (21MB)
Mainz (2,9MB)   Mainz (23MB)
Mörfelden-Walldorf (2,5MB)   Mörfelden-Walldorf (21MB)
Mühlheim am Main (2,7MB)   Mühlheim am Main (30MB)
Nauheim (2,8MB)   Nauheim (18MB)
Neu-Isenburg(2,5MB)   Neu-Isenburg (24MB)
Riedstadt (2,4MB)   Riedstadt (19MB)
Rüsselsheim (2,5MB)   Rüsselsheim (20MB)
Trebur (2,7MB)   Trebur (22MB)
Wiesbaden (2,8MB)   Wiesbaden (21MB)
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