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Sooo viel Einspruch! Foto-Impressionen von der Übergabeaktion beim RP .
Zukunft Rhein-Main und Bürgerinitiativen lieferten mehr als 60000 Einwendungen auf einen Schlag an
Von PFV ·· 2005-03-03

Am 2. März, dem letzten Tag der Einwendungsfrist, wurden 60 000 Einwendungen gegen den Flughafenausbau, die in Mitgliedskommunen der Initiative Zukunft Rhein-Main und von Bürgerinitiativen gesammelt worden waren, in einer Aktion dem Regierungspräsidium Darmstadt übergeben. Der Regierungspräsident war sichtlich beeindruckt von Menge und Kraft des Protestes.

Unser Fotobericht:

Etwa 300 Menschen aus allen Teilen der Region haben sich vor dem "festlich geschmückten" Gebäude des Regierungspräsidiums am Luisenplatz in Darmstadt eingefunden und zu einer langen Kette aufgereiht. Mit Transparenten und Schildern demonstriert man gegen die Ausbaupläne
 
Kisten mit Einwendungen aus allen Teilen der Region werden entlang der Kette vom LKW bis zum Gebäude des Regierungspräsidiums durchgereicht. Trotz des ernsten Anlasses und der harten Arbeit ist die Stimmung locker und fröhlich - alle packen mit an
 
Im Foyer des RP-Gebäudes nehmen Bürgermeister aus der Region und Landrat Siehr die Einwendungskisten in Empfang und bauen daraus einen Stapel
 
Der Stapel wächst unaufhaltsam
 
Regierungspräsident Dieke inspiziert neugierig ein Paket. Landrat Enno Siehr (rechts) bringt die wohl originellste Einwendung in diesem Verfahren mit: eine blaue Rolle. Eine von Kindern zusammengestellte Collage soll darin stecken.
 
Um den großen Kistenstapel gruppieren sich Reihen von Ordnern, in denen die Einwendungen schon sauber alphabetisch vorsortiert sind. Und es kommen immer noch mehr dazu ...
 
Der Stapel ist jetzt auf imposante Ausmaße angewachsen und hat eine Höhe von fast 2 Metern erreicht. Von hinten sieht er schon recht chaotisch aus und ist an manchen Stellen sogar einsturzgefährdet. (Kommentar eines Beobachters: "So sieht es also aus, wenn Regierungspräsident und Bürgermeister persönlich die Ablage machen ..." ;-)
 
Alle Pakete sind jetzt im Haus, langsam wird es ruhiger. Die Presse versucht, noch ein paar gute Fotos und ein paar Worte vom Regierungspräsidenten zu erhaschen
 
Mitglieder der Initiative Zukunft Rhein-Main freuen sich über den Erfolg. Von rechts: Landrat Siehr (Kreis Groß-Gerau), Bürgermeister Brehl (Mörfelden-Walldorf), Regierungspräsident Dieke (im Hintergrund), Bürgermeister Engisch (Kelsterbach), Bürgermeister Gieltowski (Rüsselsheim).
 
15 Uhr: Die Aktion ist vorbei. Im Regierungspräsidium kehrt wieder der Alltag ein. Mit professionellem Umzugsequipment - Transportkisten, Sackkarren und Umzugskartons - wird der Stapel langsam abtransportiert und verschwindet im hinteren Teil des Gebäudes. Jetzt wartet viel Arbeit auf die Mitarbeiter des RP. Jede einzelne Einwendung muss erfasst, die Einwendungsgründe müssen herausgesucht werden. Ein Programm für Monate, bevor im September der Erörterungstermin beginnen kann.
 
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