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EXTRABLATT   April 2013 .
Von ZRM EXTRABLATT ·· 2013-04-25 23:25

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

Landrat Will

der Baubeginn für den lange geplanten Terminal 3 am Frankfurter Flughafen ist in weite Ferne gerückt, die Lufthansa plant in Frankfurt keine zusätzlichen Arbeitsplätze, sondern will im Gegenteil über 1 000 Stellen abbauen, ein in Istanbul geplanter Mega-Airport könnte zur ernsthaften Konkurrenz für den Rhein-Main-Flughafen werden. So war es kürzlich überall zu lesen.

Damit bestätigt sich einmal mehr die Auffassung der Initiative Zukunft Rhein-Main: Die Wachstumsprognosen von Fraport waren und sind viel zu optimistisch; die neue Landebahn ist nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein ökonomischer Irrweg. Das belegt die Entwicklung der Flugbewegungen: Ursprünglich hatte Fraport fürs Jahr 2010 570 000 Starts und Landungen prognostiziert, tatsächlich waren es nur 464 000. Auch die vollmundig angeführte Schaffung von 100 000 neuen Arbeitsplätzen erweist sich als unwahr.

Pünktlich zum endlich beginnenden Frühling liegt mit mindestens fünfjähriger Verspätung nun endlich die so genannte "Außenwohnbereichs­entschädigungsverordnung" als Entwurf vor. Das Ergebnis ist mehr als enttäuschend: Die vorgesehenen Entschädigungen sind völlig unzureichend. Der für alle Menschen im Flughafenumland mittlerweile immer deutlicher spürbare Verlust von Lebensqualität kann mit den hier vorgesehenen Leistungen auf keinen Fall kompensiert werden.

Ihr

Thomas Will
Landrat des Kreises Groß-Gerau

 

Das EXTRABLATT April 2013 hält z.B. folgende Artikel für Sie bereit:

    Schmerzensgeld für den Aufenthalt im Garten? Schmerzensgeld für den Aufenthalt im Garten?  
Wer den Aufenthalt im Garten nicht mehr genießen kann, weil dieser in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens liegt, soll eine finanzielle Entschädigung bekommen.
    Anspruch auf passiven SchallschutzAnspruch auf passiven Schallschutz 
Wer besonders stark von Fluglärm belastet ist, kann seit Januar finanzielle Unter­stützung aus dem Regional­fonds beantragen.
    "Wirtschaftswachstum ist unabhängig vom Flughafen""Wirtschaftswachstum ist unabhängig vom Flughafen" 
Das Haupt­argument für den Ausbau des Frank­furter Flughafens sind stets die neuen Arbeits­plätze. Doch die Geschichte vom Job-Motor stimmt nicht, sagt Wirtschafts­professor Dr. Friedrich Thießen.
    Ohne Anhörung geht es nichtOhne Anhörung geht es nicht 
Trotz hoher Bürgerbeteiligung ist es still geworden um den Entwurf des Lärmaktionsplanes. Auf eine erneute Anhörung soll verzichtet werden.

 


Das vollständige EXTRABLATT April 2013 ist als => .pdf-Dokument verfügbar.

Eine Übersicht über alle herausgegebenen EXTRABLATT-Ausgaben können Sie  hier bekommen.

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